Donnerstag, 21. April 2011

riding in cars with boys

…quer durch den balkan J seit einigen tagen gondeln wir nun durch „meine“ länder und sind am montag in dem land meines vaters angekommen. seit wir da sind, ruht nun das auto in der garage, wir bewegen uns im chaos der stadt zu fuss und geniessen den plötzlichen sommer. kind ist seelig, jede menge verwandte, die sich mit ihm jederzeit beschäftigen möchten, ein umwerfender indoorspielplatz vor der haustür , unmengen von geschenken jeden tag und auch das naschen kommt mich zu kurz. ich glaube, das land ist eindeutig sehr positiv für ihn besetzt.


ich hingegen muss zum ersten mal hier auch arbeiten und war schon am ersten tag entnervt. auf der uni herrscht ein kreatives chaos, das  eröffnen eines kontos hat mich fast 2 stunden gekostet, ich bin zu einem weiteren symposium im mai wie die jungfrau zum kind gekommen und während ich 20 minuten gebraucht habe über eine strasse zu gehen, habe ich eindeutig einiges verstanden: der balkan wird von autos regiert, in jeder hinsicht. und der balkan, autos und fahren quer durch ist ein abenteuer für sich…

in unserer familie gibt es eigentlich nur die bessere hälfte als fahrer, denn ich habe  - man glaube es oder nicht – keinen führerschein. zwar kann ich fahren, bin aber vor der geburt von zwerg nicht dazu gekommen, die prüfung abzulegen und komme bis heute nicht dazu, mir diese zeit noch einmal zu nehmen. da wir jedoch eine intensiv reisende familie sind, muss nun mann fahren, ob er will oder nicht ;) er tut es unterschiedlich gerne, autobahn findet er langweilig, stadtfahren jedoch stresst ihn ungemein. ich glaube jedoch, dass er erst, seit er mit mir zusammen ist und den balkan durchfährt, wirklich weiß, was stadtfahren ist und was alles hier möglich und erlaubt ist J der erste weg führt uns immer in richtung weiße stadt, meine wunderbare geburtstadt an der mündung der zwei flüssig ist zwar sonst ein traum, aber zum fahren wohl eher ein alptraum (auf dem weg schon muss man eine andere hauptstadt streifen, die alleine von der autobahn bedrohlich ausschaut und ich ihre bewohner auf den strassen gar nicht so mag). gott sei dank jedoch gibt es in dieser stadt t., meine beste freundin aus der kindheit, eine passionierte fahrerin, die nicht nur gerne, sonder auch sehr gut fährt, somit kann die bessere hälfte beim reinfahren in die stadt ihr den schlüssel abgeben und wunderbar entspannt hinten beim kind sitzen. strassen mit 6 spuren sind dort keine seltenheit, irgendwie fährt jeder so, wie er/sie es für richtig hält, den höhepunkt bildet wohl der 8 spure kreisverkehrt, wer für meinen mann wohl das schrecklichste auf der welt darstellt. aber so sind alle glücklich. t. fährt seelig und begeistert unser auto  („ich wollte immer schon ein auto fahren, bei dem alle türen aufgehen“), kind hat einen unterhalter hinten und ich sitze endlich mal entspannt vorne und geniesse die fahrt.

hier, im land meines vaters ist das anders, denn wenn wir die weiße stadt verlassen, ist die bessere hälfte wieder alleine mit dem balkanesischem strassenchaos. besonders lustig ist der stück ohne autobahn auf der strecke, wo man alles möglich an lokalem kollorid sieht. schafe, kühe und andere tiere, das pferd hinten im auto, wie die tote oma auf dem dach, alles völlig normal und gewöhlich. überholen in der kurve bei voller linie ist natürlich, warum denn auch nicht? ein auto überholen ist was für schwächlinge, wahre balkanmänner überholen einen laster und noch die 3 autos davor und es ist ihnen auch völlig egal, dass jemand gerade entgegen fährt. das geht alles, man muss nur schnell und gross genug sein.

je näher wir uns dieser stadt nähern, umso mehr mutiere ich zu mrs. monk (gut, so werde ich auch sonst genannt, ich gestehe), den hier plötzlich scheinen alle regeln nicht mehr zu gelten. blinken, zeichen geben, verkehrtschilder sind alles unverbindliche empfehlungen und der, der sich daran hält, ist eigentlich der blöde. parken tut man dort, wo man gerade lust hat oder die dame des hauses mit den 2m stöckelschuhen am besten aus dem auto kommt. man braucht was von der bank oder aus dem supermarkt, kein thema, dann parkt man am besten direkt davor mitten in der fahrspur. wenn man besonders rücksichtvoll ist, schaltet man die warnlichter ein (wobei es dabei wohl einer selbstschutz ist, also wirklich rücksicht, wenn das auto beschädigt vorzufinden, ist sicher nicht lustig). als fussgänger hat man somit zwei optionen: zu hause bleiben oder fliegen, wenn autos parken überall, am gehsteigt, vor dem haus, teilweise direkt beim eingang. 

wie aus einem fellinifilm jedoch ist mein eigener onkel und sein auto. mein geliebter onkel, der in ein paar stunden 81 jahre alt wird, fährt schon fast 60 jahre *toitoitoi* unfallfrei. er war der erste in der stadt, der einen führerschein gemacht hat und auch ein auto gehabt hat. er fährt überall mit dem auto, immer schon, auch wenn es nur ein paar meter sind. er ist so durch und durch ein fahrer und ich könnte ich ihn mir nicht ohne auto vorstellen. aber, er ist blind auf einem auto, wen stört es, man fährt weiter. sein auto hat keinen seitenspiegel mehr, auch das braucht man nicht, der rückspiegel reicht völlig. das einparken ist nun mit einem auge nicht mehr so einfach, egal, man fährt halt irgendwo dagegen und klebt sich dann den scheinwerfer mit tixo zusammen. das auto als fahrende müllhalde hat bei ihm die perfektion erreicht, bücher, kasseten, CDs, alles, was man so brauchen kann, spielzeug, kleidung, alles alles fährt schon ewig mit (so habe ich gestern etwas gefunden, was ich glaube ich vor ca. 7 jahren dort gelassen habe… na ja, so oft putzt man halt sein auto sicher nicht ;)). ich liebe ihn, aber er ist das personifizierte chaos. trotzdem wäre er einer der wenigen neben der besseren hälfte und t., dem ich erlauben würde, mein kind zu fahren (aber nie im leben in seinem auto, diese hat hinten nicht mal wirklich platz für einen kindersitz vor lauter müll)…

kurz gesagt, ich geniesse es sehr, durch den balkan zu gondeln. ich weiß nicht, ob das auch für die bessere hälte gilt, aber ich mag es sehr, auch wenn ich mich dann, nach den langen fahren, auf die geordnete zivilisation des landes, in dem wir leben, freue. aber für jetzt finde ich es spannend, mich in einem besonderen roadmovie zu befinden und mich auch selber wie eine fellinifigur zeitweise zu fühlen. :)

Dienstag, 12. April 2011

zwischen den koffern...

längere zeit habe ich nichts geschrieben, irgendwie hat die zeit nie gerecht. zwar habe ich öffters daran gedacht, hier im blog einige gedanken wiedermal zu konservieren, aber meist ist was dazwischen gekommen. am abend bin ich oft einfach nur müde, am tag ist viel zu viel arbeit da. auch hat mich einiges an aktuellen sachen sehr beschäftigt (so das erdbeben in japan und alles, was damit zu tun hat), so dass sich viele sachen angesammelt habe, die ich schreiben wollen würde... es herrscht hat etwas chaos im kopf, ach, welch eine überraschung ;) :D

wo fange ich an nach fast einem monat, der intensiv und teilweise sehr kräftezehrend war? in dem einiges an katastrophen die welt im atem hielt und auch mich, nicht nur allgemein, sondern auch einfach aus dem egoistischen grund, dass mich mit dem land einiges verbindet, liebe freunde von dort kommen, bei dennen ich teilweise nichts anderes tun kann als nur zu hoffen, dass es ihnen gut geht. die arbeit überfährt mich regelmässig,  es ist spannend, aber auch viel. ich habe selten so sehnsüchtig auf den sommer gewarten, um endlich einiges in ruhe abarbeiten zu können. aber die ruhe ist noch etwas weit.

zur zeit stecke ich zwischen zwei reisen, mitten im chaos. vor etwas mehr als einer woche bin ich aus england zurückgekommen, von der grössten konferenz meines faches dort. es war ...wow. unanhängig von dem, dass ich es gerade unverschämt genossen habe, einige tage für mich zu haben, ist mein betrag sogar super gut ausgefallen und als bonus habe ich die wichtigste frau auf dem gebiet, zu dem ich geredet habe, kennen gelernt (sie hat sich sogar meinen beitrag angehört :O). auch sonst habe ich spannende menschen getroffen und wenn mein ohr beim landen nicht zugegangen wäre (ist immer noch völlig zu :(), wäre alles perfekt gewesen.

nun habe ich den ersten koffer noch nicht mal ausgepackt, nur teile sind gewaschen, aber schon muss ich ihn neupacken und einiges mehr dazu. am SA geht es richtung balkan, zunächst in die weißte stadt und dann zu meinem lieben verwandten in das land, welches immer noch keinen ordentlichen namen hat :) 4 vorträge sollte ich dort halten, nichts ist noch fertig. geschenke für wohl ca. 25 personen müssen noch eingekauft werden, die wohnung vorbereitet, gepackt, gewaschen etc und das alles im alleingang, denn die bessere hälfte spaziert in potsdam herum. einen termin in zwergs zukunftigen schule musste ich schon absagen, denn die tage sind zu kurz. schön. wenn ich mich klonen könnte, wäre es noch schöner. und da schlafen völlig überbewertet ist, bin ich zuversichtlich, dass ich das bis SA alles irgendwie schaffen werde, auch wenn ich dann schon bei der ersten station höchstwahscheinlich nur schlafen werde.

aber dennoch, trotz allem stress, finde ich die koffer toll. es geht schon wieder auf den weg, juhu. auch zwerg kann es kaum erwarten all die lieben menschen zu sehen. und ostern auf dem balkan hat einen ganz besonderen charme, den er heuer das erste mal genissen darf *herz*

Freitag, 18. März 2011

von vorbildern, geschlechtsstereotypen und anderen spannenden dingen :)

der versuch, das blogoutfit grossartig zu ändern, ist wohl gescheitert. immer wieder kehre ich zu meinem bücherbackground zurück und auch wenn das obere buchfoto neu ist (wer erkennt das bücherregal ? ;), ist alles doch recht ähnlich... ich will seit tagen ein neues foto machen, mit all den realien und symbolen, die für mich und mein leben stehen, schaffe es aber nicht. auf der uni ist viel los, auch kind hat einige "termine". heute ist er zu einer geburtstagsparty bei lieben freunden eingeladen, somit freue ich mich auf eine laute rasselbande, liebe freunde und eine - wie immer bei dieser freundin - geniale torte. ich werde fast mein zuckerfasten da kurz unterbrechen müssen (na, ja, der vollmond hat meine konsequenz eh schon zu nichte gemacht).

die letzten zwei tage hat es fast ununterbrochen geregnet und hat die stimmung nicht gerade nach oben gedrückt. davor jedoch schien es, als hätte der frühling nun wirklich das land erobert und es tat uns allen gut. wir waren viel unterwegs, wir zwei, im neuen kindercafe, im zirkus, im park. es hat spass gemacht, auch wenn ich einiges an arbeit gehabt hätte. gestern habe ich mir auch einen morgenkaffee mit einer lieben freundin gegönnt und nach dem wie über einiges geredet haben, ging ich zwerg holen. als jedoch er (in grüner jacke, roter haube und blauer matschhose) wieder mal von einer älteren dame als mädchen angesprochen wurde, musste ich lachend an das gespräch in der früh und an zwei internetdiskussionen der letzten tage denken.

zwei foren, eine diskussion zur zeit: geschlechterrollen, vorbilder. ich lese beides mit spannung und es beschäftigt mich irgendwie sehr (das schon länger, noch vor zwerg), vor allem ein tread in meinem lieblingsforum letzte woche, welches von "harmlosem" bericht von einem wunderbaren, sehr indiviualitischen junge zu einer grundsatzdiskussion mutierte (dort allerdings sehr gut und konstruktiv, das sei noch hier betonnt!) darüber, was mädchen/jungen sollten, was sie tragen sollten, in welche rollen sie gedrängen werden und so vieles mehr, was damit zusammenhängt. denn dort gibt es einen mutter mit einem ganz besonders tollen jungen, 7,5 ist der junge mann und seht auf rosa. so richtig und schon immer. er spielt nicht nur mit rosa puppen, sondern er trägt auch mädchensachen, liebt rosa schuhe, glitzer oberteile, nagellack und alles, was so stereotyp zu einem mädchen gehört. er liebt nicht nur alle das, er steht auch - in seinen doch recht jungen jahren - völlig dazu und schaut jedem, der ihn irgendwie aufziehen will, selbstbewußt entgegen. somit scheint diese kind - im unterschied zu so vielen erwachsenen, die ich kenne - mit beiden beinen im seinem leben, in dem was er ist und mag. nicht mehr und nicht weniger. und mich beeindruckt seine geschichte seit jahren schon sehr. die andere diskussion über  geschlechtsspezifische aufdrengung von außen (farben, kleidung, sonstiges für buben und mädchen) hat in den letzten tagen in meinem kopf für einiges an chaos gesorgt. mal schauen, ob ich die gedanken ordnen kann...

ausgehend von der frage, warum alles auf dem markt so stereotyp sein muss, dh alles für mädchen nur rosa, lieblich, lillyfee und für buben blau, cool, männlich mit superhelden und piraten, entstand in dem zweiten forum eine diskussion, die mich an einigen punkten sehr irritiert hat. seitenlages aufregen über die auch so hässlichen dominanten farben (ok, ich mag sie auch nicht, weiß gott, weder rosa noch das ewige blau), aber geht es wirklich nur darum, dass man für kinder keine schönen klamotten finden kann? dies ist zwar oft mühsam und schwer, aber dennoch machbar und sollte nicht das hauptproblem sein (sagt die frau, die ich immer schon über die farben aufgeregt hat, ich weiß). viel mehr merke ich, mit jedem weiteren tag der mutterschaft, dass dahinter stereotype bilder stehen, die ich nicht mag, die ich nicht an mein kind weitervermitteln möchte (wenigstens so lange, wie es nur geht) und ihn nicht schon jetzt, im zarten alter von 3, zwingen möchte, sich der masse anzupassen, wenn er das selber nicht will.

ich habe zwar (noch ;)) keine tochter, aber als frau empfinde ich die entwicklung der mädchenmode, des spielzeuges, der stereotype gerade in richtung kleine frauen sehr alarmierend. während vor nur 18 jahren, als meine grosse nichte geboren wurde (und sie war das richtige rosa baby, blond, blauäugig, hell, sie hat sogar rosa gerochen) war das alles noch etwas anders. kinderkleidung war einfach bunt, die sachen waren normal geschnitten, praktisch, schön und einfach. die kleine schwester 4 jahre später hatte auch noch nicht mit rosawahnsinn zu kämpfen, zumal sie mit ihren dunklen haaren und dunklen augen darin eh nicht toll ausgesehen hätte. aber unabhängig von der farbenproblematik scheint die kindermode (ja schon die mädchenbabymode) die kleinen menschen von heute sofort mit geschlechtsstereotypen bestraffen zu wollen, miniröcke, strumpfhosen mit rüschen, maschen etc, outfits, die eher für pubertierende passen würden sind heute täglich in den grossen geschäften zu finden. auf der an deren blauen abteilung findet man superhelden, piraten, das monster.

was wird somit den kindern vermitteln? mädchen müssen süss, schön gekleidet, fast sexy sein, sollten schon im zarten kinderalter "richtige" kleine frauen sein, niedlich, dünn, angepasst, rosa und glitzern (und am besten reich heiraten ;). die buben sollte harte kerle sein, spiderman und superman am besten zu gleich, stark, taff und männlich. kinder im alter von 2, 3 werden schon in diese stereotyp gepresst und müssen sich teilweilse - selbst leider mit zwerg erlebt - geschlechtlich schon definieren, verteidigen und teilweise schon darum kämpfen, wenn sie doch anders sein wollen. in einen form sollte sie von anfang an gepresst werden und für individualismus ist fast kein platz mehr. ist das wirklich das, war wir heute für unsere kinder haben wollten? das alles geht um einiges weiter, als nur bei den klischeefarben rosa/blau. denn bei mir beginnt die geschichte dort, wenn kinder diese stereotype nicht erfüllen.

ich war selber kein sterotypes kind und bin es in sehr vielen punkten bis heute nicht (auch kein kind mehr, leider). ich habe sowohl autos wie auch puppen geliebt, getragen habe ich am liebsten bequemes, hatte aber immer schon eine vorliebe für röcke und kleider, rosa mochte ich nur in der pubertätszeit und ich habe immer viel lieber mit jungs gespielt. zwar war die gesellschaft der 70er jahre in meinem land auch sehr stereotyp in der vorstellung, was jungs und mädchen dürfen und sollten, es hat mich jedoch nie interessiert. meinen eltern war es ebenfalls egal, ich wurde sogar bestärkt das zu spielen, was ich mag und nicht das, was man erwartet. irgendwann wurde ich mir meiner individualität bewußt und mochte das sehr, anders zu sein, zu überraschen, vielleicht später auch zu schokieren. und es hat mich der spruch " man sollte/das darf --- aber nicht" immer bis aufs blut gereizt.

über 30 jahre später scheinen leider einige sachen immer noch ähnlich zu sein bzw für mich teilweise noch stereotyper (denn früher haben wir nicht alle wie lillyfee in persona ausgeschaut ;)). immer noch werden einige blödsinnige vorstellungen den kindern trasportiert und vermittelt, die diese dann weiter repoduzieren. am meisten mag ich den spruch "kinder können grausam sein" nicht, weil wessen worte werden denn weitergegeben? kein kind denkt sich aus, dass rosa eine mädchenfarbe ist, dass buben keine spangen tragen dürfen, mädchen nicht mit autos spielen sollen, das fahrrad nur rosa sein darf, weil für mädchen, dass buben keine rote schuhe tragen, sollten bis hin zu dem, was man schaut, liest, wird etc... all das kommt von außen, aus der wunderbaren welt der erwachsene, die grausamkeit inklusive.die rosa welle sehe ich als frau fast noch kritischer wie die heldenwelle der jungs, denn der lange weg der emantipation, der bei weitem nicht fertig ist, scheint nun durch weibliche vorbilder etwas vom kurs teilweise abgekommen zu sein. eine interesante seite zum thema habe ich vor kurzen gefunden: http://www.pinkstinks.co.uk/

ich denke, dass der einzige weg zu weniger klischeehafter erziehung darin besteht, sich selber immer wieder zu disziplinieren, überprüfen und hinterfragen. und die kinder zu selbstbewußten menschen zu erziehen, die nicht verletzen und mit verletzungen lernen selbstbewußt umzugehen. denn wer zu sich und seiner art steht, ist glücklich finde ich. egal ob mit rosa oder blau, mit feen oder rittern. wobei mir persönlich auf jeden fall die ritter lieber sind, egal ob bub oder mädchen ;) :D

Freitag, 11. März 2011

umgestaltung bzw perestrojka

nicht wundern, wenn die nächsten tage der blog täglich ein neues gesicht bekommt, ich experimentiere etwas und suche ein schöneres design ;)

in und out momente die zweite

out:
  • die tatsache, dass das wetter wunderschön ist und ich schon die ganze woche zu hause sitzen muss
  • der ewig nervige husten, welcher nicht aufhören will
  • die habe mein kind diese woche kaum gesehen
  • die arbei, die mich überhäuft und zu der ich nicht wirklich fähig bin
  • ich habe  alle treffen diese woche absagen müssen, dabei hätte ich einige liebe freunde so gerne wieder gesehen

in:
  • das wunderschöne wetter, das wenigstens zwerg geniessen kann, auch wenn nicht mit mir
  • liebe freunde
  • tolle neue bekannschaften, die mir einiges an spannendem bringen
  • einige tage faulheit und schlafen habe auch so manches positives
  • ich habe einiges an neuen, spannenden infos kindtechnisch bekommen und freue mich
  • ein neues, tolles kindercafe in graz, das es noch zu entdecken gilt
  • die woche ist fast zu ende, somit hat mich die freiheit bald wieder
  • die aussicht auf einige liebe menschen, die ich hoffentlich bald trefen werde
  • meine UK reise am ende des monats, die nicht nur beruflich spannendes bringen wird, sondern auch treffen, auf die ich schon laaaaange warte :)
  • mein kaffee, der schon fertig ist und nur noch auf den anruf der welt allerbesten freundin wartet :)

die sonne scheint draußen, das ist mal das wichtigste! ich wünsche euch allen ein sonniges wochenende!

Mittwoch, 2. März 2011

der erste geburtstag...

des blogs jährt sich heute und ich kann es kaum glauben, dass wirklich so viel zeit schon vergangen ist. wirklich schon ein jahr, in dem ich hier von zeit zur zeit tippsle und meine gedanken konserviere? 365 tage leben, gepresst in ein internetlayout? 12 monate, in denen ich hier mehr oder weniger regemässig meine gedanken, gefühle und mein leben aufgeschrieben habe? vergangen wir ein augenblick ist das letzte jahr...

das blogleben hat durch einen zufall angefangen. neugierde hat mich dazu getrieben einfach mal mit der seite zu spielen und schon hatte ich eine kreiert. und habe angefangen zu schreiben. sehr bewußt habe ich kein themenblog gemacht, auch wenn sich einiges vielleicht angeboten hätte, aber das gefühl, chaos sei in erster linie mein existenzbestimmer war doch stärker, als die idee nach fixen themen. mein leben, mein kind, meine gedanken. ok, ein jahr lang schon fülle ich diese "seiten" damit aus.

verschiede sachen haben mich in diesem jahr beschäftigt und ich habe festgestellt, dass ich mir immer wieder gedanken um den blog mache, um themen, die ich hier aufschreiben möchte, damit ich sie selber andenken kann, überdenken, mit mir selber ausdiskutieren kann mehr oder weniger. die idee selber hatte was von einem tagebuch, auch wenn dieses im regelfall nicht so öffentlich passiert. aber gerade die tatsache, dass es leute gibt, die hier lesen, die es offensichtlich interessiert, was ich denke, fühle, aufschreibe, fasziniert mich bis heute. zwar habe er "erst" 16 regelmässige leser, der zähler steht aber (nach einem absturzt) auf fast 3000 aufrufe!!! mit dem abgestürzten zahl wären es wohl fast 5000!!!!!!!! 5000 mal haben leute hier angeklickt, gelesen, mitgedacht, mitgelacht, mitgefühlt. auch wenn es sicher oft die gleichen waren, fasziniert und beeindruckt mich die zahl schon sehr, denn ich hätte nie gedacht, dass - außer einer handvoll meiner engsten freunde - sich leute dafür interessieren können, was ich schreibe. meine schritstellerischen ambitionen habe ich schon vor einiger zeit auf eis gelegt, aber wer weiß....

auf jeden fall tut mir das schreiben hier gut, somit gehe ich voller energie in mein zweites blogjahr! wünschen würde ich mir - wenn ich darf - mehr kommentare hier auf dem blog. und von mir selber... lust und kreativität. wer weiß, vielleicht sehe ich doch eines tages meinen namen nicht nur auf wissenschaftlichen publikationen!

Sonntag, 27. Februar 2011

bücher, bücher und wieder mal bücher...

nachdem zwerg gestern wieder einige tolle bücher bekommen hat und wir uns heute durch seine bibliothek durchgewühlt haben (er hat wohl mehr bücher als so manch erwachsener ;)), habe ich heute abend eine wühlaktion durch meine bibliothek gemacht. und bevore ich mich nun ins bett zusammen mit meinem krimi verziehe, hier ein passendes stöckchen... wer mag, kann es gerne weiter kopieren...

Gebunden oder Taschenbuch?
eher taschenbücher, aber oft kann ich es nicht erwarten, bis bestimmte bücher so zu bekommen sind
Amazon oder Buchhandel?
beides... ich kann nicht am "moser" vorbei, aber auch amazon ist super gefährlich ;)
Lesezeichen oder Eselsohr?
keines... ich merke mir meist die seite
Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet?
zur zeit ist es ein chaos... aber sonst, wenn ordnung herrscht, sind die bücher nach nationalliteratur geordnet und dann nach autoren, chronologisch... ok, ich bin profesionell deformiert, ich weiß
Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
wegwerfen auf keinen fall... verkaufen auch selten... behalten oder verschenken ist es eher
Kurzgeschichte oder Roman?
roman
Harry Potter oder Lemony Snicket?
harry potter, aber auch limony snicket ist genial
Kaufen oder gebraucht?
beides, aber hauptsächlich neu gekauft
Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
am meisten eher stöbern... mit bestsellerliste habe ich es nicht so... empfehlungen, wenn sie persönlich sind, noch eher
Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
beides ok
Morgens, mittags oder nachts lesen?
wenn es ging, immer und dauernd... so am meisten am abend, wenn das buch spannend ist und es gerade wochenende ist, immer, wenn es geht...
Lieblingsbuch des vergangenen Jahres?
ich kann mich da kaum festlegen, einiges war toll
Welches Buch liest du gegenwärtig?
"blumen für sein grab" von ann granger, keine weltliteratur, aber spannend
Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
"meister und margarita" von michail bulgakov und "die brücke über die drina" von ivo andric