da letztes jahr die internetfreie zeit so gut getan hat, tun wir es heuer wieder: wir werden technikfasten in der adventszeits. nach einige sehr hektischen wochen mit viel arbeit, einigem an erfolgen und erfüllten november dingen, aber auch einigem, was wohl für dezember, jänner etc. bleibt, sehne ich mich nach einigen wochen ohne alles, ohne plattformen, die energie veschlucken, ohne mühsame gruppen, internetforen etc. klar, ich habe auch so alles mögliche reduziert, aber mal bewußt sich die zeit völlig ohne technik zu hause zu nehmen, hat uns letztes jahr gefallen und wir starten morgen wieder. dieses mal sogar etwas länger, bis zum 7. jänner, den orthodoxen weihnachten...
somit, gehe ich nun offline. beim photoblog bin ich ewig hinterher, auch hier hätte ich noch 1000 ideen und gedanken, all das aber im neuen jahr. bis dann, wünsche ich allen schöne feiertage! :)
Samstag, 26. November 2011
Dienstag, 8. November 2011
von leidenschaften...
während andere meist montags jammern, dass das wochenende zu ende ist, ist bei mir der dienstag in diesem semester der mühsame tag. unterricht zum ersten mal um 8:15 und zum letzten mal um 18:30 macht diese tage lang, anstrengend und meist will ich - so wie jetzt - schon mittags heim und zurück ins bett. ich werde nie zu einem morgenmenschen, das weiß ich auch ohne diesen frühen termin. aber auch ohne das frühe aufstehen schleicht sind der herbst, das trübe wetter und die kälte langsam in meine glieder und ich bin müde, unwillig irgendwas zu tun und irgendwie lustlos...kombiniert mit technischen probleme hier auf der uni wie auch zu hause, einem zur zeit nicht gerade angenehmen besseren hälte und einem zwar reizendem, aber auch forderndem kind, macht den wunsch zu packen und in unbekannte richtung mal für ein wochenende zu fliegen immer stärker. meine reisepläne für november stehen zwar und sich spannend, aber ich will bitte jetzt alleine mit meiner kamera (und meinem badeanzug :)) richtung sonne fliegen :) oder auch in die andere richtung, hauptsache es ist spannend und die motive stimmen...
das letzte wochenende haben wir in der hauptstadt verbracht mit auf meiner seite recht dichtem programm. während die männer mit meiner mutter einiges neues entdeckt haben, habe ich mich zur photomesse begeben, wo ich 3 kurse/seminare gebucht hatte (und zwei besuch noch reingeschoben habe, die wunderbar, aber viel zu kurz waren). 2 von ihnen waren ok, aber der eine, der erste kurs war einfach klasse. beim zweiten kurs, bei dem der vortragende - sagen wir es nett - etwas langatmig war - war beim kopf und meine gedanken immer noch biem ersten und auf einmal ist mir einiges klar geworden, einiges, was immer schon klar war, aber wohl in meinem kopf nicht wirklich den zusammenhang hergestellt hatte. und einige leidenschaften in meinem leben haben sich zu einem kreis geschlossen...
leidenschaft... überhaupt eine meiner lieblingswörtern :) eine emotion, die mit mir viel zu tun hat, denn wenn ich fühle, fühle ich intensiv. heutzutage nur positiv besetzt, wird ja oft vergessen, dass das wor aus den wörter "leiden" und "schafen" besteht, somit sind leidenschaften auch etwas, was negatives mit sich bringen, weil die gefühle schon zu intensiv sind. für mich persönlich hat leidnschaft ebenfalls einen positiven inhalt, auch wenn mir hin und da die seite des "leidens" dennoch bewußt ist... meine persönlichen leidenschaften beziehen sich auf sachen, die ich liebe, ja noch mehr, ohne die ich nicht leben könnte, die mein leben ergänzen, bereichern, verschönern. vielleicht könnte man es auch als "hobby" bezeichnen - so wie früher in den berühmten freundschaftsbüchern :D - aber in vielen fällen ist das einfach mehr. eben... etwas, was einen viel intensiver beschäftigt als nur etwas, was man hin und da in seiner freizeit zur entspannung macht. ich bin in einem haus voller leidenschaften grossgeworden. jeder von uns hatte welche, meine eltern haben ihre eigenen grossteils zum beruf gemacht, auch wir kinder haben einige davon zum geldverdienen hergenommen. das privileg mit seinen leidenschaften geld zu verdienen haben nur wenige, das stelle ich immer wieder fest. aber auch außerhalb des beruflichen habe ich tagtäglich vorgelebt bekommen, wie schön es ist, seine vorlieben und lieben auszuleben und das leben mit ihnen zu gestalten. erst später und nicht bei uns zu hause, habe ich gesehen, wie traurig und sogar tragisch es sein kann, diese leidenschaften nicht ausleben zu können und welche spuren das auf menschen seelen hinterlässt. und am traurigsten finde ich es bis heute, wenn ein mensch gar keine hat und ohne besondere vorlieben durchs leben geht (die andere extreme wären leute die glauben, alles zu können, aber das ist eine andere geschichte ;)).wenn ich mich in meinem freundschaftskreis jedoch umschaue, sehe ich einiges an leidenschaften (viele auch in blogs dokumentiert): handarbeit, reisen, photographieren, malen, kochen und backen, schreiben, vorliebe für bestimmte epochen, geschichte, musik und so vieles mehr macht nicht nur das leben dieser mit lieben menschen bunt, sondern gibt auch meinem zusätzliche farbtupfer, weil ich mit ihnen lebe und mich an ihren sachen erfreunden darf.
um wieder auf das wochenende zurück zu kommen: dieses stand im zeichen einer meiner grössten leidenschaften, dem photographieren. auch wenn ich unmengen noch lernen muss, mein ehrgeiz noch grösser ist als das können, macht mir zur zeit kaum was so viel spass, als mit der kamera loszuziehen und zu versuchen, spannendes aufzufangen. noch bin ich dabei mehr müll als gutes einzufangen, aber bei den unzählen schiefgelaufenen sachen finden sich doch einiges treffer. mein photoblog schläft zwar etwas, weil das projekt täglich ein bild etwas gar ehrgeizig war, aber ich update es doch immer wieder und es geht voran. und während ich dem vortrag des naturphotographen dort gelauscht habe, habe ich verstanden, dass meine leidenschaft nummer zwei - das reisen - ja gerade mit dem photographieren engstens verbunden ist, wenn nicht eh schon immer verschmolzen war. alleine der blick auf die photomesse zeigt, dass diese zwei lieben zusammen gehören, denn die hälfte der aussteller waren reiseveranstalter. das wandern an sich war zwar noch nie meine leidenschaft, ich würde aber in aussicht auf ein schönes photo durchaus den einen oder anderen berg hochgehen. hm, 38 jahre habe ich gebraucht um zu verstehen, dass diese zwei hälften ein ganzes bilden und gemeinsam mit der leidenschaft für bücher - die ich ja zu meinem beruf gemacht habe - zu den wichtigsten komponenten in mir gehören. und wohl auch die basis meines wandervogeldaseins bilden :)
regelmässig werde aber diese leidenschaften eben zum erwähnten "leiden"... wenn das unruhige herz mal wieder die kamera schustern will (so wie im moment) und weg möchte. auf der suche nach abendteuern, neuen momenten vor und hinter der kamera, neuen menschen, landschaften und erlebnissen. mal wieder... und gerade wenn draußen alles grau ist und der kaffee mich nicht gerade muter machen kann... ich glaube, zwerg und ich machen heute nachmittag gemeinsam etwas, was zu einem abenteuer werden könnte :)
das letzte wochenende haben wir in der hauptstadt verbracht mit auf meiner seite recht dichtem programm. während die männer mit meiner mutter einiges neues entdeckt haben, habe ich mich zur photomesse begeben, wo ich 3 kurse/seminare gebucht hatte (und zwei besuch noch reingeschoben habe, die wunderbar, aber viel zu kurz waren). 2 von ihnen waren ok, aber der eine, der erste kurs war einfach klasse. beim zweiten kurs, bei dem der vortragende - sagen wir es nett - etwas langatmig war - war beim kopf und meine gedanken immer noch biem ersten und auf einmal ist mir einiges klar geworden, einiges, was immer schon klar war, aber wohl in meinem kopf nicht wirklich den zusammenhang hergestellt hatte. und einige leidenschaften in meinem leben haben sich zu einem kreis geschlossen...
leidenschaft... überhaupt eine meiner lieblingswörtern :) eine emotion, die mit mir viel zu tun hat, denn wenn ich fühle, fühle ich intensiv. heutzutage nur positiv besetzt, wird ja oft vergessen, dass das wor aus den wörter "leiden" und "schafen" besteht, somit sind leidenschaften auch etwas, was negatives mit sich bringen, weil die gefühle schon zu intensiv sind. für mich persönlich hat leidnschaft ebenfalls einen positiven inhalt, auch wenn mir hin und da die seite des "leidens" dennoch bewußt ist... meine persönlichen leidenschaften beziehen sich auf sachen, die ich liebe, ja noch mehr, ohne die ich nicht leben könnte, die mein leben ergänzen, bereichern, verschönern. vielleicht könnte man es auch als "hobby" bezeichnen - so wie früher in den berühmten freundschaftsbüchern :D - aber in vielen fällen ist das einfach mehr. eben... etwas, was einen viel intensiver beschäftigt als nur etwas, was man hin und da in seiner freizeit zur entspannung macht. ich bin in einem haus voller leidenschaften grossgeworden. jeder von uns hatte welche, meine eltern haben ihre eigenen grossteils zum beruf gemacht, auch wir kinder haben einige davon zum geldverdienen hergenommen. das privileg mit seinen leidenschaften geld zu verdienen haben nur wenige, das stelle ich immer wieder fest. aber auch außerhalb des beruflichen habe ich tagtäglich vorgelebt bekommen, wie schön es ist, seine vorlieben und lieben auszuleben und das leben mit ihnen zu gestalten. erst später und nicht bei uns zu hause, habe ich gesehen, wie traurig und sogar tragisch es sein kann, diese leidenschaften nicht ausleben zu können und welche spuren das auf menschen seelen hinterlässt. und am traurigsten finde ich es bis heute, wenn ein mensch gar keine hat und ohne besondere vorlieben durchs leben geht (die andere extreme wären leute die glauben, alles zu können, aber das ist eine andere geschichte ;)).wenn ich mich in meinem freundschaftskreis jedoch umschaue, sehe ich einiges an leidenschaften (viele auch in blogs dokumentiert): handarbeit, reisen, photographieren, malen, kochen und backen, schreiben, vorliebe für bestimmte epochen, geschichte, musik und so vieles mehr macht nicht nur das leben dieser mit lieben menschen bunt, sondern gibt auch meinem zusätzliche farbtupfer, weil ich mit ihnen lebe und mich an ihren sachen erfreunden darf.
um wieder auf das wochenende zurück zu kommen: dieses stand im zeichen einer meiner grössten leidenschaften, dem photographieren. auch wenn ich unmengen noch lernen muss, mein ehrgeiz noch grösser ist als das können, macht mir zur zeit kaum was so viel spass, als mit der kamera loszuziehen und zu versuchen, spannendes aufzufangen. noch bin ich dabei mehr müll als gutes einzufangen, aber bei den unzählen schiefgelaufenen sachen finden sich doch einiges treffer. mein photoblog schläft zwar etwas, weil das projekt täglich ein bild etwas gar ehrgeizig war, aber ich update es doch immer wieder und es geht voran. und während ich dem vortrag des naturphotographen dort gelauscht habe, habe ich verstanden, dass meine leidenschaft nummer zwei - das reisen - ja gerade mit dem photographieren engstens verbunden ist, wenn nicht eh schon immer verschmolzen war. alleine der blick auf die photomesse zeigt, dass diese zwei lieben zusammen gehören, denn die hälfte der aussteller waren reiseveranstalter. das wandern an sich war zwar noch nie meine leidenschaft, ich würde aber in aussicht auf ein schönes photo durchaus den einen oder anderen berg hochgehen. hm, 38 jahre habe ich gebraucht um zu verstehen, dass diese zwei hälften ein ganzes bilden und gemeinsam mit der leidenschaft für bücher - die ich ja zu meinem beruf gemacht habe - zu den wichtigsten komponenten in mir gehören. und wohl auch die basis meines wandervogeldaseins bilden :)
regelmässig werde aber diese leidenschaften eben zum erwähnten "leiden"... wenn das unruhige herz mal wieder die kamera schustern will (so wie im moment) und weg möchte. auf der suche nach abendteuern, neuen momenten vor und hinter der kamera, neuen menschen, landschaften und erlebnissen. mal wieder... und gerade wenn draußen alles grau ist und der kaffee mich nicht gerade muter machen kann... ich glaube, zwerg und ich machen heute nachmittag gemeinsam etwas, was zu einem abenteuer werden könnte :)
Montag, 7. November 2011
weinachtswichteln...
nummer 3 :) (es werden wohl eher 4 ;))... und ich freue mich, wir sind auch heuer beim blogwichteln gerne dabei...
wenn noch jemand mitmachen möchte, hier der link: weichnachswichteln
wenn noch jemand mitmachen möchte, hier der link: weichnachswichteln
Dienstag, 1. November 2011
november
im november werde ich:
spannendes über photographie lernen
meine balkansehnsucht stimmen und eine woche dort verbringen (hoffenlich!)
viiiiiel photographieren
mal wieder in die oper gehen
alle weihnachtsgeschenke besorgen und für die selbstgemachten wenigstens die zutaten
einen adventskalender fürs kind basteln
viiiiiiiiiiiiele kekse backen (und weniger davon essen ;))
spannendes über photographie lernen
meine balkansehnsucht stimmen und eine woche dort verbringen (hoffenlich!)
weiter abnehmen (hoffentlich)
3 publikationen abgeben
ein thermenwochenende mit lieben menschen verbringenviiiiiel photographieren
mal wieder in die oper gehen
alle weihnachtsgeschenke besorgen und für die selbstgemachten wenigstens die zutaten
einen adventskalender fürs kind basteln
viiiiiiiiiiiiele kekse backen (und weniger davon essen ;))
Montag, 31. Oktober 2011
von der schönheit des grätzlgefühls und anderen heimischen momenten
der monat ist fast zu ende und vor dem novemberplanposting wollte ich mich doch endlich mal melden. zwar habe ich einiges von meinen vorhaben nicht wirklich geschafft, aber ich war doch recht intensiv beschäftigt die letzten wochen. das semester ist gut im laufen und die viele arbeit macht spass. auch der sonstige alltag mit kind, aupair und koordinationen des ganzen läuft gut, hin und da etwas turbulent, aber gut. kind bastelt begeistert an seiner laterne für das lichterfest im november, macht im kiga und auch bei allen anderen aktionen begeistert mit und hat die tage mit meiner mutter genossen, die bis gestern zu besuch war. am nächsten langen wochenende steht ein besuch in der hauptstadt an, mutter geht zur 3 photoworkshops und die männer werden sich mit grossmutter und diversem kinderprogramm die zeit vertreiben. einige liebe freunde gehören auch besucht, wie schaffen wir das nur in 3 tagen? davor heisst es aber noch fast 3 faule tage zu geniessen mit viel gutem essen, ausflügen und auch hier lieben freunden...
liebe freunde hat auch die vergangene woche mit sich gebracht, einiges an erinnerungen und momenten der sentimentalen art. zwerg und ich waren nämlich letzte woche seine alte krippe besuchen. dies war nicht das erste mal, doch letzte woche blieb er kurz alleine oben, während ich eine wohnung mit meiner mutter - die einen umzug in unsere stadt bei gelegenheit plant - im gleichen haus angeschaut habe. und als ich ihn dann "abgeholt" haben und wir uns auf dem weg zum kinderturnen gemacht haben, hatten wir beide das alte gefühl des so bekannten viertels, des kretzels, zu dem wir doch fast 2,5 jahre gehört haben und das wir sehr geliebt haben. ein kleiner platz in der stadt mit so vielen bekannten gesichtern. das nebenhaus in welchem bis zum herbst die liebste musikpädagogin ihre musikgruppe hatte, blieb zwar dunkel, aber angefangen von der apotheke nebenan, bis hin zu den ständen am platz selber, alles kennen wir nun zu gut. die liebe frau am biostand ganz am anfang, die zwerg immer den schönsten apfel ausgesucht hat und im sommer den super leckeren eis hatte, an dem wir kaum an einem tag vorbeigekommen sind. die blumenfrau, die uns immer lieb grüsst seit dem tag, als ich meine hausübung vom photokurs bei ihr machen dürfte :) die würstlbude und die sympatische verkäuferin dort, der wir einiges an umsatz gemacht haben (und die wir auch letzte woche besuchten, sie kannte das standartprogramm vom zwerg noch sehr gut), sowie die bäckerei am ende, die wir auch fast täglich beehrt haben. so hatte ich das gefühl, für kurze zeit nach hause gekommen zu sein. alle winkten uns zu, kannten zwerg noch mit namen, fragten nach dem kindergarten und es fühlte sich einfach gut an, für eine kurze zeit wieder dort zu sein.
ich stehe mein lebenlang auf dieses, nennen wir es, grätzlgefühl :) und einige viertel in meinem leben haben mehr als nur wohnräume symbolisiert. freundschaften, geborgenheit, heimat auf kleinstem raum, bekannte gesichter und ecken, auch wenn oft nicht unbedingt schön, aber für mich so wertvoll, haben sich in meinem leben bis jetzt ausgetauscht. die kleine hauptstadt des landes auf der sonnigen seite der alpen zb brachte eine eher klassische wohnsiedlung der 1980er jahre, schönheit ist was anderes. aber wir kinder der siedlung wuchsten gemeinsam auf, waren von klein auf tagelang zusammen, draußen, drinnen, überall. bis heute noch, wenn ich dort auf besuch bin, benützte ich bei einigen kindheitsfreudinnen nicht türglocke nicht, denn so waren sie es alle gewohnt. einfach reinkommen, überall willkommen zu sein, zu hause zu sein, war unster gemeinschaftsgefühl. und dann die nächste umgebung, unser kleines lebensmittelgeschäft, unsere eisdiele, die gleichzeitig auch das cafe meines vaters war, der zeitungskiosk, wo ich jeden samstag auf die tolle zeitschrift aus der weißen stadt gewartet haben und so vieles mehr. und auch wenn wir heute alle quer durch die stadt und welt verteilt sind, die freundschaften halten bis heute und weden es auch für immer tun. das gefühl, zusammen aufgewachsen zu sein in dieser umgebung bindet eben auf besondere weise.
das kleine dorf hinter dem arlberg hatte ein ähnliches gefühl für mich gebracht, auch wenn die grösse um einiges kleiner war und man da kaum ein kretzl, als eher ein dorfgefühl hatte. aber auch da gab es viertelmomente, unser haus, die pizzeria unter uns, das kleine geschäft an der ecke. und dann mein gymnasium, ein viertel und gefühl für sich, in dem sich alle kannten, alle ein leben lebten mehr oder weniger, wo ich bis heute jede ecke kenne, den kiosk rieche, wo der hauswart essen verkaufte, die bibliothek, wo man sich nicht nur zu lesen getroffen hat, die ecken ums haus herum, wie der baum am kleinen bach hinter der schule, wo viele geheimnisse ausgetauscht wurden.
eines der stärksten grätzelgefühle habe ich aber gerade jetzt im moment, da wo wir jetzt wohnen. nach fast 4 jahren kenne wir auch hier in der umgebung fast jede ecke, viele lieben menschen im haus und auch vor allem gegenüber bei unseren lieben freunden und nachbarn. das geschäfte unter uns kennt uns ebenfalls und die verkäuferinnen kenne zwerg ebenfalls beim namen. die kleine buchhandlung in der nähe, speziallisiert zwar nur auf musik, aber mit tollen kinderbüchern, ist einer der fixpunkte geworden, genauso wo einige lokale in der umgebung (und natürlich auch das baristas, von dem ich schon geschrieben habe ;)). in den zwei parks in der nähe kenne wir auch schon mittlerweile fast alle kinder und nicht nur kind freund sich auf so maches treffen. meine arbeit, gerade mal 7 minuten von hier entfernt, gehört so richtung zu unserem viertel und beeinflusst das wohlfühlgefühl noch mehr. gleich um die ecke die kirche, in der zwerg getauft wurde (mit einem wunderbaren pfarrer, der die kirche tatsächlich für eine nicht katholische taufe hergegeben hat :)) und auch der kleine bioladen, der mich regelmässig in streßsituationen rettet und für mich sogar kocht :) und so vieles mehr, momente (die katze am fenster einer alten frau, die mich täglich auf dem weg zur arbeit begrüsst), situationen, zauberhafte dinge, die einem das gefühl geben, sich rundherum wohl zu fühlen. das grätzel einfach. mahala, wie das das auf türkisch/bosnisch sagen würde... ein wort und 1000 von gefühlen...
liebe freunde hat auch die vergangene woche mit sich gebracht, einiges an erinnerungen und momenten der sentimentalen art. zwerg und ich waren nämlich letzte woche seine alte krippe besuchen. dies war nicht das erste mal, doch letzte woche blieb er kurz alleine oben, während ich eine wohnung mit meiner mutter - die einen umzug in unsere stadt bei gelegenheit plant - im gleichen haus angeschaut habe. und als ich ihn dann "abgeholt" haben und wir uns auf dem weg zum kinderturnen gemacht haben, hatten wir beide das alte gefühl des so bekannten viertels, des kretzels, zu dem wir doch fast 2,5 jahre gehört haben und das wir sehr geliebt haben. ein kleiner platz in der stadt mit so vielen bekannten gesichtern. das nebenhaus in welchem bis zum herbst die liebste musikpädagogin ihre musikgruppe hatte, blieb zwar dunkel, aber angefangen von der apotheke nebenan, bis hin zu den ständen am platz selber, alles kennen wir nun zu gut. die liebe frau am biostand ganz am anfang, die zwerg immer den schönsten apfel ausgesucht hat und im sommer den super leckeren eis hatte, an dem wir kaum an einem tag vorbeigekommen sind. die blumenfrau, die uns immer lieb grüsst seit dem tag, als ich meine hausübung vom photokurs bei ihr machen dürfte :) die würstlbude und die sympatische verkäuferin dort, der wir einiges an umsatz gemacht haben (und die wir auch letzte woche besuchten, sie kannte das standartprogramm vom zwerg noch sehr gut), sowie die bäckerei am ende, die wir auch fast täglich beehrt haben. so hatte ich das gefühl, für kurze zeit nach hause gekommen zu sein. alle winkten uns zu, kannten zwerg noch mit namen, fragten nach dem kindergarten und es fühlte sich einfach gut an, für eine kurze zeit wieder dort zu sein.
ich stehe mein lebenlang auf dieses, nennen wir es, grätzlgefühl :) und einige viertel in meinem leben haben mehr als nur wohnräume symbolisiert. freundschaften, geborgenheit, heimat auf kleinstem raum, bekannte gesichter und ecken, auch wenn oft nicht unbedingt schön, aber für mich so wertvoll, haben sich in meinem leben bis jetzt ausgetauscht. die kleine hauptstadt des landes auf der sonnigen seite der alpen zb brachte eine eher klassische wohnsiedlung der 1980er jahre, schönheit ist was anderes. aber wir kinder der siedlung wuchsten gemeinsam auf, waren von klein auf tagelang zusammen, draußen, drinnen, überall. bis heute noch, wenn ich dort auf besuch bin, benützte ich bei einigen kindheitsfreudinnen nicht türglocke nicht, denn so waren sie es alle gewohnt. einfach reinkommen, überall willkommen zu sein, zu hause zu sein, war unster gemeinschaftsgefühl. und dann die nächste umgebung, unser kleines lebensmittelgeschäft, unsere eisdiele, die gleichzeitig auch das cafe meines vaters war, der zeitungskiosk, wo ich jeden samstag auf die tolle zeitschrift aus der weißen stadt gewartet haben und so vieles mehr. und auch wenn wir heute alle quer durch die stadt und welt verteilt sind, die freundschaften halten bis heute und weden es auch für immer tun. das gefühl, zusammen aufgewachsen zu sein in dieser umgebung bindet eben auf besondere weise.
das kleine dorf hinter dem arlberg hatte ein ähnliches gefühl für mich gebracht, auch wenn die grösse um einiges kleiner war und man da kaum ein kretzl, als eher ein dorfgefühl hatte. aber auch da gab es viertelmomente, unser haus, die pizzeria unter uns, das kleine geschäft an der ecke. und dann mein gymnasium, ein viertel und gefühl für sich, in dem sich alle kannten, alle ein leben lebten mehr oder weniger, wo ich bis heute jede ecke kenne, den kiosk rieche, wo der hauswart essen verkaufte, die bibliothek, wo man sich nicht nur zu lesen getroffen hat, die ecken ums haus herum, wie der baum am kleinen bach hinter der schule, wo viele geheimnisse ausgetauscht wurden.
eines der stärksten grätzelgefühle habe ich aber gerade jetzt im moment, da wo wir jetzt wohnen. nach fast 4 jahren kenne wir auch hier in der umgebung fast jede ecke, viele lieben menschen im haus und auch vor allem gegenüber bei unseren lieben freunden und nachbarn. das geschäfte unter uns kennt uns ebenfalls und die verkäuferinnen kenne zwerg ebenfalls beim namen. die kleine buchhandlung in der nähe, speziallisiert zwar nur auf musik, aber mit tollen kinderbüchern, ist einer der fixpunkte geworden, genauso wo einige lokale in der umgebung (und natürlich auch das baristas, von dem ich schon geschrieben habe ;)). in den zwei parks in der nähe kenne wir auch schon mittlerweile fast alle kinder und nicht nur kind freund sich auf so maches treffen. meine arbeit, gerade mal 7 minuten von hier entfernt, gehört so richtung zu unserem viertel und beeinflusst das wohlfühlgefühl noch mehr. gleich um die ecke die kirche, in der zwerg getauft wurde (mit einem wunderbaren pfarrer, der die kirche tatsächlich für eine nicht katholische taufe hergegeben hat :)) und auch der kleine bioladen, der mich regelmässig in streßsituationen rettet und für mich sogar kocht :) und so vieles mehr, momente (die katze am fenster einer alten frau, die mich täglich auf dem weg zur arbeit begrüsst), situationen, zauberhafte dinge, die einem das gefühl geben, sich rundherum wohl zu fühlen. das grätzel einfach. mahala, wie das das auf türkisch/bosnisch sagen würde... ein wort und 1000 von gefühlen...
Dienstag, 11. Oktober 2011
oktober
abgeschaut von der lieben magdarine, die nun einen neuen bloghat :)
im oktober werde ich:
geburstag in lieber runde nachfeiern
viiiiiel photographieren
mal wieder ins kino gehen :)
eine reise mit 3 alten freundinnen für november organisieren...
im oktober werde ich:
geburstag in lieber runde nachfeiern
mehr schwimmen als im september
weiter abnehmen (hoffentlich)
2 publikationen abgeben
mit kind "pippi langstrumpf" fertig lesenviiiiiel photographieren
mal wieder ins kino gehen :)
eine reise mit 3 alten freundinnen für november organisieren...
Sonntag, 2. Oktober 2011
fernweh
hat mich wieder, pünktlich zum semesterbeginn *augenroll*... während wir letztes wochende spontan noch einmal die wärme ausgenützt haben und noch mal das meer geschnuppert haben (so herrlich, wenn die massen an touris nicht da sind, wir hatten die stadt fast für sich :)), hat mich nun der alltag wieder fest im griff. morgen in der früh geht der startschuss los für ein wirklich intensives semester, mit viel unterricht, einiges an extraarbeit und einigem, was sich angesammelt habe. während ich im letzten semester in erster linie auf dem weg war, wird es nun statischer. einige publikationen warten, ein projekt, die habil...ich freue mich auf die arbeit, es kommt was weiter... aber auf der anderen seite erwische ich mich wie ich mich bei diesem kaiserwetter immer wieder umschaue, wohin es wieder gehen könnte... das nomadenblut meiner mutter ist gut aufgehoben... die jurte zu packen und weiter zu ziehen ist gar nicht so schwer, wie einige denken ;) :D
der grund dafür ist eigentlich ein genialer blog, denn ich vor kurzem auf einem anderen blog entdeckt habe: "vor mir die welt". 12 städte in 12 monaten, eine ganz besondere weltreise, die ich nun seit einiger zeit verfolge, mit sehr interessanten texten, sehr schönen fotos und städten, die ich teilweise schon gesehen habe, aber mit viel mehr momenten, die ich erst mal sehen will. gerade jetzt ist sie in israel angekommen, in einem land, das ich schon so lange sehen will, in dem eine liebe freundin woht, an die ich gerade in der letzten zeit so oft denken musste...
von einer weltreise träume ich seit ich ca. 10 bin... da habe ich nämlich die tante einer meiner liebsten freundinnen kennengelert, die damals von ihren reisen erzählte und meinte, sie sei auf jeden kontinen der welt gewesen. das ist nun 28 jahre her und die dame habe ich in diesem sommer auf der hochzeit dieser freundin getroffen. schon recht alt sie und ihr mann, hindert sie das alter überhaupt nicht daran, weiter zu reisen und die welt zu erkunden. ich glaube, sie haben in der zwischnzeit fast jedes land, das irgendwie bereist werden kann, gesehen... und mich beeindruckt sie immer noch so sehr, fast wie damals, als ich doch noch ein relativ kleines mädchen war...
die besere hälfte und ich habe schon länger beschlossen, dass wir, wenn kind ca. 6 ist, eine weltreise machen. zwar eine kleinere ca. 6 monate, aber doch mal als anfang. zwar haben sich mittlerweile einige pläne geändert und ich weiß nicht, ob wir das gerade da wirklich schaffen, aber irgendwann passiert das wirklich. in der zwischenzeit lese ich den besagten blog begeistert, buche meine einzige herbstreise gerade bei opodo und sammle kräfte für den start morgen... in diesen sinne, eine schöne woche und für die studis unter euch, einen guten semesterbeginn!
der grund dafür ist eigentlich ein genialer blog, denn ich vor kurzem auf einem anderen blog entdeckt habe: "vor mir die welt". 12 städte in 12 monaten, eine ganz besondere weltreise, die ich nun seit einiger zeit verfolge, mit sehr interessanten texten, sehr schönen fotos und städten, die ich teilweise schon gesehen habe, aber mit viel mehr momenten, die ich erst mal sehen will. gerade jetzt ist sie in israel angekommen, in einem land, das ich schon so lange sehen will, in dem eine liebe freundin woht, an die ich gerade in der letzten zeit so oft denken musste...
von einer weltreise träume ich seit ich ca. 10 bin... da habe ich nämlich die tante einer meiner liebsten freundinnen kennengelert, die damals von ihren reisen erzählte und meinte, sie sei auf jeden kontinen der welt gewesen. das ist nun 28 jahre her und die dame habe ich in diesem sommer auf der hochzeit dieser freundin getroffen. schon recht alt sie und ihr mann, hindert sie das alter überhaupt nicht daran, weiter zu reisen und die welt zu erkunden. ich glaube, sie haben in der zwischnzeit fast jedes land, das irgendwie bereist werden kann, gesehen... und mich beeindruckt sie immer noch so sehr, fast wie damals, als ich doch noch ein relativ kleines mädchen war...
die besere hälfte und ich habe schon länger beschlossen, dass wir, wenn kind ca. 6 ist, eine weltreise machen. zwar eine kleinere ca. 6 monate, aber doch mal als anfang. zwar haben sich mittlerweile einige pläne geändert und ich weiß nicht, ob wir das gerade da wirklich schaffen, aber irgendwann passiert das wirklich. in der zwischenzeit lese ich den besagten blog begeistert, buche meine einzige herbstreise gerade bei opodo und sammle kräfte für den start morgen... in diesen sinne, eine schöne woche und für die studis unter euch, einen guten semesterbeginn!
Abonnieren
Posts (Atom)
